Du hast genug von...





Dann probiere low FODMAP aus!
Wieder Freude am Essen entwickeln!
Vertrauen in deinen Körper zurückgewinnen!
Angst vor Lebensmittel ablegen!
Im Restaurant selbstbestimmt bestellen!
Intimität mit dem Partner wieder genießen!
Deine Lebensqualität spürbar steigern!
Im Jahr 2005 fanden Forscher heraus, dass Menschen mit Reizdarm oder Reizdarm ähnlichen Symptomen die Intensität ihrer Beschwerden mithilfe ihrer Ernährung beeinflussen können.
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Entscheidend sei die Wahl der Lebensmittel. Denn es gibt laut Studien Lebensmittel, die fördern Verdauungsprobleme mehr als andere Lebensmittel.
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Ob ein Lebensmittel einen Darm reizt, hängt vom sogenannten FODMAP Gehalt ab.
FOOD IS KEY




FODMAPs sind...

Das bedeutet...
Natürliche Bestandteile
unserer Nahrung, die in manchen Lebensmitteln mehr und in anderen weniger enthalten sind.
FODMAPs sind auch...

Kurzkettige Kohlehydrate
​die von unserem Dünndarm schlecht bis gar nicht resorbiert, also abgebaut, werden können.



Blähungen
Verstopfung
Völlegefühl
Krämpfe
Blähbauch
Durchfall
sie wandern unverarbeitet weiter in den Dickdarm, wo eine Art Gärungsprozess eingeleitet wird. Dadurch kommt es zu
verstärkten Beschwerden...
Wie gelangen FODMAPs in den Dickdarm?
Das ist eigentlich nicht sehr kompliziert: FODMAPs sind Kohlehydrat-Arten, die für unseren Dünndarm schwer bis gar nicht verdaulich sind. Je mehr Lebensmittel mit hohen Mengen an FODMAPs wir zu uns nehmen, desto mehr gibt unser Dünndarm weiter an den Dickdarm. Und je mehr unser Dickdarm fermentieren bzw. vergären muss, desto mehr Gase entstehen.
Verdauung

Für dein Verständnis: Die Reihenfolge unseres Verdauungstraktes lautet Mund – Magen – Dünndarm – Dickdarm. Aus dem Magen kommt der Speisebrei und wandert weiter in unseren Dünndarm.
Dünndarm
Die Hauptaufgabe des Dünndarms besteht darin, diesem Speisebrei alle lebenswichtigen Nährstoffe zu entziehen. Diese gibt er ab in unser Blut. Alle unverdaulichen Nahrungsbestandteile leitet der Dünndarm unverarbeitet weiter an unseren Dickdarm.
Dickdarm
Im Dickdarm werden diese „Reste“ von Millionen kleinster Bakterien verarbeitet. Dieser Prozess heißt Fermentation oder Fermentierung, das bedeutet Gärung. Wie wir aus anderen Bereichen wissen, entsteht beim Gärungsprozess Gas. Das Gleiche geschieht auch in unserem Dickdarm.
Was geschieht mit den FODMAPs im Dickdarm?
Eine Eigenschaft der FODMAPs ist es, dass sie auf ihrem Weg durch unseren Darm Wasser in den Dünndarm ziehen. Dieses Wasser erweicht den Stuhl, wodurch dieser mehr Platz benötigt. Die Folge ist eine Ausdehnung des Darms. Es werden dadurch Informationen an unser Gehirn gesendet, dass es zu verstärktem Druck im Darmtrakt kommt, worauf unser Körper mit Schmerzen reagiert.

Wie bereits erklärt, gelangen FODMAPs in den Dickdarm, weil sie im Dünndarm nicht verarbeitet werden können. Die Bakterien im Dickdarm fermentieren die FODMAPs, d.h. sie wandeln FODMAPs in Gas um. Die übermäßige Gasbildung führt ebenfalls zu einer Ausdehnung des Darms. Das Resultat sind vermehrte und äußerst unangenehme Blähungen sowie ein zwickender Blähbauch.

Wofür steht FODMAP eigentlich & worin sind sie enthalten?

Der Begriff FODMAP wurde von Forschenden der Monash University in Australien geprägt. Sie suchten nach einer gemeinsamen Bezeichnung für bestimmte Kohlenhydrate, die im Dünndarm schlecht aufgenommen werden und bei vielen Menschen Verdauungsbeschwerden auslösen können.
Dafür kombinierten sie die Anfangsbuchstaben dieser Stoffgruppen: Fermentable Oligosaccharides, Disaccharides, Monosaccharides And Polyols – kurz: FODMAP.
Fermentierbare
Ein Teil unserer Nahrung wird im Dünndarm nicht vollständig verdaut und gelangt weiter in den Dickdarm. Dort wird sie von Darmbakterien fermentiert (vergoren). Dabei entstehen Gase. Je mehr fermentierbare Stoffe vorhanden sind, desto stärker kann diese Gasbildung ausfallen – was sich oft als Blähungen oder Druckgefühl bemerkbar macht.
Oligosaccharide
Oligosaccharide wie Fruktane kommen unter anderem in Weizen, Roggen, Zwiebeln, Knoblauch und Hülsenfrüchten vor. Unser Körper kann sie nicht vollständig aufspalten, da ein wichtiges Enzym fehlt. Deshalb gelangen sie unverdaut in den Dickdarm, wo sie von Bakterien fermentiert werden und Gase entstehen.
Disaccharide
Der bekannteste Disaccharid ist Laktose, also Milchzucker. Damit Laktose aufgenommen werden kann, braucht unser Körper das Enzym Laktase. Ist davon zu wenig vorhanden, bleibt ein Teil der Laktose unverdaut und gelangt in den Dickdarm. Dort wird sie von Bakterien abgebaut – was zu Gasbildung und Beschwerden führen kann.
Monosaccharide
Fruktose ist ein natürlicher Einfachzucker, der in Obst, Honig und vielen verarbeiteten Lebensmitteln vorkommt. Sie wird im Dünndarm über spezielle Transporter aufgenommen. Ist die Menge zu groß oder die Aufnahme eingeschränkt, gelangt ein Teil der Fruktose weiter in den Dickdarm, wo sie fermentiert wird und Beschwerden auslösen kann.
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das ist leicht: aus dem Englischen “und” 😉
Polyole
Polyole wie Sorbit und Mannit kommen natürlicherweise in manchen Obst- und Gemüsesorten vor und werden auch häufig als Zuckeraustauschstoffe verwendet. Sie werden im Dünndarm nur teilweise aufgenommen. Der Rest gelangt in den Dickdarm, wo er Wasser bindet und von Bakterien fermentiert wird – was zu Blähungen oder Durchfall führen kann.

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